Von der Lahn an die Schelde: Freiherr-vom-Stein-Schüler begeistern bei der First Lego League

Acht Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn reisten kürzlich gemeinsam mit ihren Betreuern im Rahmen eines Erasmus-Projekts nach Belgien. Das Projekt wurde durch das EU-Programm Erasmus+ kofinanziert.

Gemeinsam mit ihrer Partnerschule in Sint-Niklaas arbeiteten die Jugendlichen an innovativen Roboterprojekten und nahmen erfolgreich am Regionalentscheid der First Lego League (FLL) teil.

Die Reise nach Antwerpen und in das nahegelegene Sint-Niklaas stand ganz im Zeichen von Wissenschaft, Technik und europäischer Verständigung. Nach ihrer Ankunft wurden die Schülerinnen und Schüler aus Dauborn herzlich in die Schulgemeinschaft ihrer Partnerschule aufgenommen. Durch die aktive Teilnahme am Unterricht konnten sie nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen erweitern, sondern auch wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Vorbereitung auf die First Lego League. Die deutsch-belgischen Teams arbeiteten intensiv an ihren Konstruktionen, programmierten ihre Roboter und bereiteten sich gemeinsam auf die

anspruchsvollen Aufgaben des Wettbewerbs vor. Neben der technischen Umsetzung standen auch kreative Forschungsprojekte im Fokus.

Den Höhepunkt der Erasmus-Reise bildete die gemeinsame Teilnahme am Regionalentscheid. Die intensive Zusammenarbeit zahlte sich aus: Das deutsch-belgische Team überzeugte die Jury mit innovativen Lösungsansätzen, großem Teamgeist und technischem Können.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie internationale Zusammenarbeit junge Talente fördert und den europäischen Gedanken mit Leben erfüllt. Die Kofinanzierung durch Erasmus+ ermöglichte nicht nur die Begegnung über Ländergrenzen hinweg, sondern stärkte auch den fachlichen und kulturellen Austausch zwischen den beteiligten Schulen.

Zurück in Dauborn blickt die Schulgemeinde mit Stolz auf die erzielten MINT-Erfolge und die vielen bereichernden Erfahrungen zurück. Die Reise hat einmal mehr gezeigt: Gemeinsames Lernen, Forschen und Tüfteln verbindet – über Grenzen hinweg.

10.07.26

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Spannende Projekte für alle Schülerinnen und Schüler an der Freiherr-vom-Stein-Europaschule

Zahlreiche Projekte und Fahrten ermöglichten den Schülerinnen und Schülern der Freiherr- von-Stein-Schule eine besondere Zeit, um zu lernen, zu gestalten und zu entdecken. An vier Tagen vor den Sommerferien standen zahlreiche Workshops, Fahrten und Projekte zur Auswahl. Die schulform- und klassenübergreifenden Workshops waren so vielfältig, dass die individuellen Interessen aller berücksichtigt werden konnten. Die Projekte im kulinarischen Bereich befassen sich mit den Fragen: "Wie stelle ich Erdbeermarmelade her oder wie kochen unsere Nachbarn in Frankreich?" Andere Projekte hatten einen sportlichen Schwerpunkt: Softball, Akro-Gym-Dance, Fit durch Sport oder "Ab nach draußen". Dabei ging es nicht nur um Bewegung und Gesundheit, sondern auch um Teamgeist und Fairness. Im künstlerisch- musikalischen Bereich waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Schülerinnen und Schüler konnten Ukulele lernen, ein Instrument, das einer Gitarre ähnelt, aber nur vier Saiten besitzt.

Beim Zeichnen und dem Land-Art- Projekt ging es darum, ausdrucksstarke Bilder zu erschaffen und gemeinsam Kunstwerke zu gestalten. "Es ist schön, mal so frei zu arbeiten" meinte Tim aus der sechsten Klasse und Nina aus der 5. Klasse ergänzte, dass ihr die Projektwoche richtig Spaß mache und sie dabei auch schon viel gelernt habe. Im Podcast- Projekt ging es darum, das neuste Buch der Drei-Fragezeichen-Kids zum Leben zu erwecken.

Dieser Podcast fand in Kooperation mit der Stiftung Lesen statt. Auch beim Erfinden von Gesellschaftsspielen und dem Escape-Game wurden die Kreativität und Selbstwirksamkeit gefördert. Nachhaltigkeit und artgerechte Tierhaltung waren die Schwerpunkte des Projekts auf dem Archehof in Erbach, bei dem die unmittelbare Begegnung mit den Nutztieren im Zentrum stand. Christentum, Judentum und Islam waren die Themen des Projekts "Drei Tage, drei Orte, drei Relgionen", an denen die Teilnehmenden jeweils eine Kirche, eine Synagoge

und eine Moschee besichtigten. Schulleiter Steffen Laßmann unterstrich: "Eine solche Abwechslung vom normalen Schulalltag ist für die gesamte Schulgemeinde wichtig und bereichernd." Gleichzeitig zur Projektwoche fanden Klassen- und Studienfahrten nach Bremen und Rom statt. Ein derartig vielfältiges Programm ist nur möglich, da viele Projekte durch Mittel aus dem Schulentwicklungsprogramm der Hessischen Europaschulen bezuschusst wurden. Die Projektwoche hat einmal mehr gezeigt, wie Kreativität und Lernen Hand in Hand gehen. Nach so viel positiven Erfahrungen und Rückmeldungen aus Schülerschaft und Kollegium wird bereits jetzt an der Konzeption für die nächste Projektwoche gearbeitet.

26.06.26

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Pamplona meets Dauborn 🇪🇸🤝🇩🇪

Nach einer erlebnisreichen Reise nach Spanien im Mai durften wir nun acht Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte der Schule IES Julio Caro Baroja bei uns in Dauborn willkommen heißen.

Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit haben wir die Stadt Limburg einem „Green City Check“ unterzogen und sie auf umweltfreundliche Mobilität, Konsum, Biodiversität und Sauberkeit untersucht. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Hofs Heckelmann, bei dem wir die

regionale Landwirtschaft hautnah erleben durften. Bestens gestärkt mit Spaghetti, regionalem Spargel und selbstgepflückten Erdbeeren starteten wir in die gemeinsame Projektwoche. 🍓

Weiter ging es nach Wiesbaden, wo wir mit der historischen Nerobergbahn fuhren –der ältesten mit Wasserballast betriebenen Zahnstangenbahn Deutschlands. Oben angekommen wurde es sportlich: Im Hochseilgarten bewiesen die Schüler:innen echten Teamgeist und

schwangen sich in bis zu 24 Metern Höhe von Baum zu Baum. Auch der letzte Tag blieb aktiv: In Kanus erkundeten die Jugendlichen die Lahn und befreiten sie ganz nebenbei mit Keschern von Müll. 🛶🧹

Ein großes Dankeschön an alle, die diese grüne und actionreiche Woche möglich gemacht haben! 💚

26.06.26

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Feuerwehr begeistert Viertklässler beim Brandschutzerziehungstag

Ein lehrreicher und spannender Unterrichtsvormittag erwartete die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen beim diesjährigen

Brandschutzerziehungstag. Trotz des teilweise schlechten Wetters konnte das umfangreiche Programm erfolgreich durchgeführt

werden. Viele unterschiedliche Stationen wurden kurzerhand unter Vordächer verlegt, sodass die Vorführungen nahezu

uneingeschränkt stattfinden konnten.

Zu Beginn richtete Bürgermeisterin Frau Scheu-Menzer ein Grußwort an die Kinder, Lehrkräfte und Feuerwehrangehörigen. In ihrer

Ansprache würdigte sie insbesondere das Engagement der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und sprach den ehrenamtlichen

Einsatzkräften ihren Dank aus. Sie betonte, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie

für die Brandschutzerziehung der Kinder sei. Auch Schulleiter Herr Laßmann begrüßte die Gäste und dankte allen Beteiligten für

ihren Einsatz.

Ebenfalls anwesend war Kai Krebs, Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Hünfelden. Er begleitete die Veranstaltung und

unterstrich damit die Bedeutung der Brandschutzerziehung für die Nachwuchsarbeit und die Sicherheitsaufklärung der Kinder.

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher personeller Aufwand. Zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich

eigens Urlaub genommen, um den Kindern einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu ermöglichen. Viele weitere

Helferinnen und Helfer waren bereits lange im Vorfeld mit den umfangreichen Vorbereitungen beschäftigt. Dieser außergewöhnliche

ehrenamtliche Einsatz verdeutlicht die hohe Bedeutung, die die Freiwillige Feuerwehr der Präventionsarbeit und der Ausbildung der

jungen Generation beimisst.

In den Unterrichtsräumen lernten die Kinder anhand von Bildern, Modellen und anschaulichen Erklärungen, wie sie sich im Brandfall

oder bei einer Verrauchung richtig verhalten müssen. Die Inhalte wurden altersgerecht vermittelt und ausführlich erläutert. Die

Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv und stellten zahlreiche Fragen.

Besondere Höhepunkte waren die praktischen Vorführungen im Außenbereich. Glücklicherweise blieb es während der Demonstration

einer Fettexplosion sowie eines Druckgefäßzerknalls weitgehend trocken. Die eindrucksvollen Experimente sorgten für großes

Staunen und machten den Kindern die Gefahren von Feuer und unsachgemäßem Verhalten eindrücklich bewusst.

Die Moderation der Veranstaltung sowie die Durchführung und Koordination der Stationen im Außenbereich lagen in den Händen von

Herrn Hofmann, Leiter der Schul-AG Feuerwehr Hünfelden. Mit seiner Erfahrung und seinem Engagement führte er die Kinder

durch das Programm und trug maßgeblich zum Gelingen des Tages bei. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und

Helfer der Freiwilligen Feuerwehr gilt ihm ein besonderer Dank. Gleichzeitig gebührt allen Feuerwehrangehörigen Anerkennung, die

durch ihre sorgfältige Vorbereitung, ihren persönlichen Einsatz und ihre Zeit diesen besonderen Unterrichtsvormittag ermöglicht

haben.

Ein weiterer Dank gilt der Leiterin der Grundschule, Frau Rittweger, die die Durchführung seitens der Schule unterstützte und die

organisatorischen Abläufe begleitete. Das erfolgreiche Zusammenspiel von Schule, Feuerwehr und Gemeinde zeigte eindrucksvoll,

wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten für eine gelungene Präventionsarbeit ist.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Trotz der widrigen Wetterbedingungen war es ein rundum gelungener

Unterrichtsvormittag. Die Kinder konnten wertvolle Kenntnisse für ihre eigene Sicherheit erwerben und zugleich einen

beeindruckenden Einblick in die wichtige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen. Besonders hervorzuheben ist dabei der große

ehrenamtliche Einsatz der Feuerwehrkräfte, die mit viel Engagement, Fachwissen und persönlichem Einsatz zum Erfolg dieser

Veranstaltung beigetragen haben.

21.06.26

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Voneinander lernen, miteinander wachsen: Zwei erfolgreiche Erasmus-Projekte der Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn

Die Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn setzt neue Maßstäbe im internationalen Austausch. Durch die enge Kooperation mit ihrer

französischen Partnerschule, dem Lycée Jérémie de la Rue in Charlieu, erlebten Jugendliche in diesem Jahr zwei eindrucksvolle Erasmus-Projekte.

Die von der Europäischen Union über das Erasmus+-Programm kofinanzierten Begegnungen reichten von kulinarischen Entdeckungen bis

hin zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte und verdeutlichten auf besondere Weise den Wert internationaler Freundschaften.

Den Auftakt bildete im Januar das Erasmus-Projekt „Kulinarischer Vergleich“. Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler des Realschul- und

Gymnasialzweiges reisten nach Charlieu in der Nähe von Lyon, um gemeinsam mit ihren französischen Austauschpartnerinnen und -partnern die kulinarischen Traditionen beider Länder zu erkunden.

Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Arbeiten in der Küche. Die Jugendlichen bereiteten typisch deutsche und französische Menüs zu, die

anschließend in geselliger Runde gemeinsam verzehrt wurden. Dabei setzten sich die Projektgruppen gezielt mit den Gemeinsamkeiten und

Unterschieden der jeweiligen Ess- und Tischkultur auseinander. Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen, die Einblicke in die

französische Gastronomie ermöglichten. In Lyon besuchten die Teilnehmenden ein traditionelles Restaurant, ein sogenanntes „Bouchon“,

und lernten dort die regionale Esskultur kennen. Ein weiterer Ausflug führte in eine traditionsreiche Chocolaterie, in der die Feinheiten der

französischen Confiserie anschaulich vermittelt wurden.

Im Mai folgte der Gegenbesuch der französischen Austauschschülerinnen und -schüler in Deutschland. Nach ersten gemeinsamen Tagen an der

Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn wechselte die Projektgruppe ihre Kulisse. Gemeinsam mit 14 Schülerinnen und Schülern des Hauptschulzweiges reisten die Jugendlichen nach Verdun.

Unter dem Titel „Von historischer Feindschaft zur heutigen Freundschaft“ stand die gemeinsame Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte im Mittelpunkt. An den historischen Schauplätzen des Ersten Weltkriegs wurde für die Teilnehmenden erfahrbar, wie sich ehemalige

Kriegsgegner zu engen Partnern innerhalb Europas entwickelt haben.

Das umfangreiche Exkursionsprogramm umfasste den Besuch des Mémorial de Verdun mit dem angeschlossenen Forum, das Beinhaus von Douaumontals zentralen Ort des Gedenkens sowie die Besichtigung bedeutender Festungsanlagen, darunter das Fort de Douaumont.

Das gemeinsame Gedenken an diesen historischen Orten schweißte die Jugendlichen spürbar zusammen. Zugleich wurde deutlich, dass Friedenund Freundschaft in Europa keine Selbstverständlichkeit sind, sondern aktiv gelebt und gestaltet werden müssen.

Die beiden Erasmus-Projekte zeigten eindrucksvoll, wie europäischer Austausch junge Menschen zusammenbringt, gegenseitiges Verständnis

fördert und nachhaltige Erfahrungen schafft. Unter dem Leitgedanken „Voneinander lernen, miteinander wachsen“ leisteten die Begegnungen

einen wichtigen Beitrag zur Stärkung europäischer Freundschaft und Zusammenarbeit.

21.06.26

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Europatag an der Freiherr-vom-Stein-Schule: Europa lebendig erleben Hünfelden

Kreativ, informativ und vielfältig präsentierte sich der diesjährige Europatag an der Freiherr-vom-Stein-Schule. Mit zahlreichen Projekten, Exkursionen und Workshops machte die Schulgemeinde deutlich, dass Europa weit mehr ist als

ein Thema aus dem Unterricht: Im Mittelpunkt standen demokratische Grundwerte, Vielfalt, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf politischer Bildung und Wertevermittlung. Mehrere Klassen besuchten das Haus der Geschichte in Bonn und setzten sich dort mit der Entwicklung der Demokratie, der deutschen Teilung, dem Kalten Krieg, der Wiedervereinigung und gesellschaftlichen Veränderungen auseinander. Auch der Hessische Landtag war Ziel mehrerer Klassen. Nach einer Einführung durch Dietmar

Langusch, den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter, erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die parlamentarische Arbeit und konnten dem Landtagsabgeordneten Christian Wendel Fragen zu aktuellen Themen stellen.

Dass die Auseinandersetzung mit Mitbestimmung, Gemeinschaft und Verantwortung bereits bei den Jüngsten beginnt, zeigten die Projekte der Grundschulklassen. Die ersten Klassen beschäftigten sich mit dem Bilderbuch „Bestimmer sein“ und sprachen über Gemeinschaft und Mitbestimmung. Die zweiten Klassen lernten mithilfe der „Giraffensprache“ wertschätzende Kommunikation kennen. In den dritten

Klassen stand das Kinderbuch „Eine Stimme wie deine“ im Mittelpunkt, das Kinder dazu ermutigt, ihre eigene Meinung zu äußern und Verantwortung zu übernehmen.

Auch klare Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung wurden gesetzt. Projekte zum jüdischen Leben in Hünfelden, zu Religion und Werten, zu Alltagsrassismus sowie ein Besuch des Aufnahmelagers in Gießen machten deutlich, wie wichtig Toleranz und gegenseitiger Respekt sind. Die Klasse 7H erlebte beim Projekt „Weltauswahl Eintracht“ im Stadion, dass Vielfalt eine Bereicherung sein kann. Weitere Projekte beschäftigten sich mit Helden und Vorbildern, Gleichberechtigung im Sport sowie den Grundrechten.

Neben gesellschaftlichem Zusammenhalt und Vielfalt spielte auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Die vierten Klassen erkundeten in Zusammenarbeit mit der Waldakademie Gießen den Wald. Begleitet von Coaches erlebten sie Abenteuer, Teamgeist und Naturverbundenheit beim Schnitzen, Sägen, Tipibau, Hüttenbau und Stockbrotbacken. Andere Klassen informierten sich im Senckenbergmuseum über

das Aussterben von Tieren, besuchten den Archehof Arilbach oder beschäftigten sich mit Plastik und seinen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Auch Medienkompetenz und soziales Verhalten kamen nicht zu kurz. Der gesamte fünfte Jahrgang befasste sich mit Internetsicherheit, Cybermobbing, Mediensucht und Fake News. Die sechsten Klassen arbeiteten in Workshops zu Werten, Benimmregeln und respektvoller Kommunikation.

Schulleiter Steffen Laßmann dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Der Europatag habe eindrucksvoll gezeigt, wie bereichernd Vielfalt, gegenseitiger Respekt und gemeinsames Handeln sein können. Als Europaschule möchte die Freiherr-vom-Stein-Schule Europa nicht nur erklären, sondern für die Schülerinnen und Schüler erlebbar machen.

28.05.26

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Steffen Laßmann als neuer kommissarisch beauftragter Schulleiter der Freiherr- vom-Stein-Schule eingeführt

Steffen Laßmann ist offiziell als neuer kommissarisch beauftragter Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule eingeführt worden.

Im Rahmen einer Feierstunde begrüßten ihn Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinde, des Kollegiums, der Schülervertretung, des Schulelternbeirats sowie der schulfachlichen Aufsicht in seinem neuen Amt. Der Leitende Schulamtsdirektor Dirk Fredl betonte: „Die Werte

der Europaschule und die Haltung und das Führungsverständnis von Herrn Laßmann werden eine starke Basis für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Schule bilden.“

In seiner Antrittsrede machte Laßmann deutlich, dass er die Aufgabe mit Dankbarkeit, Respekt und Freude übernimmt. Schule beschrieb er als einen Ort gemeinsamer Verantwortung, an dem Orientierung, klare Ziele und verlässliche Zusammenarbeit wichtig seien. Gerade als Kooperative Gesamtschule habe die Freiherr-vom-Stein-Schule die besondere Aufgabe, unterschiedliche Bildungswege zu eröffnen, junge Menschen individuell zu begleiten und Gemeinschaft erfahrbar zu machen.

Ein besonderer Dank galt dem Kollegium, dem Schulleitungsteam sowie Frau Kurzius-Beuster, die die Leitung der Schule über viele Monate hinweg vollumfänglich übernommen hatte. Zugleich gab Laßmann persönliche Einblicke in seinen beruflichen Weg. Er studierte Mathematik und Arbeitslehre für das Lehramt an Haupt- und Realschulen und war in verschiedenen schulischen Funktionen tätig.

Zuletzt leitete er an der Hessischen Lehrkräfteakademie das Dezernat Führungskräfteentwicklung. Weitere Erfahrungen sammelte er unter anderem im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie am Staatlichen Schulamt in Weilburg. Berufsbegleitend absolvierte er zudem einen Masterstudiengang im Schulmanagement.

Trotz dieser vielfältigen Stationen betonte Laßmann, dass das Herz von Schule immer vor Ort schlage: im Unterricht, auf den Fluren, in Gesprächen und im täglichen Miteinander. Leitung verstehe er nicht als „Ansage von oben“, sondern als Aufgabe, Orientierung zu geben, Verantwortung zu teilen und gemeinsam gute Rahmenbedingungen für Lernen und Entwicklung zu schaffen.

Für die kommenden Monate kündigte der neue Schulleiter an, zunächst viel zuhören, wahrnehmen und verstehen zu wollen. Den sehr guten Ruf der Freiherr-vom-Stein- Schule sehe er in seinen ersten Eindrücken bestätigt: durch ein engagiertes Kollegium, eine vielfältige Schülerschaft, verbundene Eltern und ein Umfeld, das Schule als wichtigen Ort des Gemeinwesens begreife.

Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit sieht Laßmann in einer guten Lehr- und Lernkultur, einer respektvollen Schulkultur, individueller Förderung, Medienbildung und Digitalisierung sowie in der engen Zusammenarbeit mit Eltern, Schulträger, Gemeinde und außerschulischen Partnern. Im Zentrum stehe dabei stets der Unterricht und die Frage, wie Leistungsbereitschaft gefördert und zugleich Unterstützung gegeben werden könne.Zum Abschluss lud Laßmann die gesamte Schulgemeinde ein, den kommenden Weg gemeinsam zu gestalten. Mit seiner Einführung beginnt an der Freiherr-vom- Stein-Schule ein neuer Abschnitt, der von Kontinuität, Dialog und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein soll.

21.05.26

„Politik zum Anfassen“ an der Freiherr-vom-Stein-Schule – Bundestagsabgeordnete Ayşe Asar im Dialog mit den neunten Klassen des Gymnasialzweiges

Hünfelden-Dauborn (FiBe). „Politik zum Anfassen“ erlebten die neunten Gymnasialklassen der Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Ayşe Asar (Bündnis 90/Die Grünen). Die Politikerin ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Sprecherin der Grünen-Fraktion für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Zu Gast an der Europaschule in ihrem Wahlkreis stellte sie sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Bereits in ihren Begrüßungsworten hatte die kommissarische Schulleiterin Babett Kurzius- Beuster das große Interesse der Jugendlichen hervorgehoben. Dieses bestätigte sich schnell:

Asar zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Fragen, die die Klassen im Politik- und Wirtschaftsunterricht gemeinsam mit ihren Lehrkräften Carina Gey und Bettina Fister vorbereitet hatten.

In zwei Unterrichtsstunden vollführten die Neuntklässler mit Asar einen thematischen Rundumschlag von ihrem Alltag als Abgeordnete über Deutschlands Rolle in Europa und der Raumfahrt bis hin zu Klima- und Bildungspolitik.

„Der Schwerpunkt auf kommunikativen Fähigkeiten, Kreativität und kritischem Denken erfordert, Schule und Ausbildung komplett neu zu denken“, äußerte Asar, die selbst ehemalige Hochschulrektorin und studierte Juristin ist, zu den kommenden Herausforderungen im

Umgang mit Künstlicher Intelligenz an Schulen. Nach ihrer Einschätzung verändere KI Studien- und Berufsbilder so massiv, dass diese umstrukturiert werden müssten. Vieles von dem, was sie in ihrem Jurastudium noch hätte lernen müssen, erledige heute schon die KI. Sie habe auch großen Einfluss auf die Berufswelt, in die die Jugendlichen eintreten würden: „Es wird nicht mehr so sein, dass man einen Beruf 40 Jahre lang ausübt. Man wird flexibler sein und sich öfter umorientieren müssen“.

Trotzdem würde sie persönlich sich wieder für ein Jurastudium entscheiden, da ihr Recht und Gerechtigkeit besondere Anliegen seien. Dazu motiviert und tief getroffen hätten sie als Jugendliche die Brandanschläge auf Wohnhäuser türkischer Familien in Mölln 1992. Bei dem

rechtsradikal motivierten Anschlag waren drei Menschen gestorben, unter anderem ein Mädchen mit gleichem Vornamen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten dies auf ihrer Homepage bereits recherchiert und fragten nach, ob dadurch ihr politisches Interesse geweckt worden sei. „Ich habe da noch weniger in Richtung Politik gedacht, eher in Richtung Jura“, erinnerte sich Asar. Für sie sei jedoch klar

gewesen, dass man etwas tun müsse. Mehr denn je wünsche sie sich heute, dass Migration in ihrer Vielfalt als Chance begriffen werde.

Asars spontaner Besuch erwies sich als Kontrastprogramm zur Schilderung ihres Alltags als Abgeordnete im Bundestag, nach dem die Neuntklässler sie ebenfalls befragten. Oftmals erlebe sie diesen als zu starres Korsett.

Als Beispiel nannte sie auf die Frage nach ihrer größten Überraschung bei Antritt im Bundestag vor einem Jahr die Arbeit in den Plenarausschüssen: „Ich hätte gedacht, es geht darum, die Sachverständigen anzuhören und darum zu ringen, welche Lösung die beste ist.“ Tatsächlich seien aber weder die Abläufe noch die Positionen der meisten Bundestagsmitglieder wirklich flexibel, es gehe mehr um Parteipolitik. „Es gibt nur sehr wenige Formate, wo man wirklich miteinander ringt, diskutiert und gemeinsam schaut: wie bekommen wir unser Land nach vorne“, bedauerte sie.

Ernsthaft und auf Augenhöhe stellte sie sich auch kritischen Nachfragen, zum Beispiel hinsichtlich grüner Energie- und Wirtschaftspolitik oder dem Bau von Förderschulen. Es sei der Job der Politiker, das nachvollziehbar zu erklären: „Unsere Verantwortung ist zu zeigen, dass wir Politik machen, die das Leben der Menschen besser macht, das Land besser macht, dass weder Schulen noch Straßen bröckeln und die Menschen sich das Leben in diesem Land überhaupt leisten können. Das macht mir Sorgen, denn ihr seid die Generation, die das tragen muss.“

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten war zustandegekommen bei Vorbereitungsarbeiten von Klassenlehrerin Katja Stahlhofen (9Ga) für die Abschlussfahrt der Klassen nach Berlin im nächsten Jahr. Dort sollen die Jugendlichen den Bundestag nicht nur besichtigen, sondern über

Kontakt zu Abgeordneten aktiv erleben. Nach Stahlhofens Anfrage im Bundestag hatte Asar schon drei Tage später kurzentschlossen ihren Besuch in der Europaschule angekündigt, um die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld kennenzulernen.

Beim Gegenbesuch im nächsten Jahr erhalten die Neuntklässler nun die Möglichkeit, den Bundestag hautnah zu erleben und den Dialog mit der Abgeordneten fortzusetzen.

18.05.26

Erfolgreiche Teilnahme am Demokratie-Projekt „Das Demokratier“

Im Rahmen des Projekts „Das Demokratier“ des Hochtaunuskreises setzten sich Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule kreativ und altersgerecht mit dem Thema Demokratie auseinander. Ziel des Projekts ist es, Kindern einen spielerischen Zugang zu demokratischen Werten wie Mitbestimmung, Vielfalt und respektvollem Miteinander zu ermöglichen.

Unter der Leitung von Verena Hahn und Franziska Rittweger nahmen die Klassen 3b und 3c an dem Wettbewerb teil. Auch Emilia Meudt aus der Klasse 4a beteiligte sich mit einem eigenen Beitrag. Im Mittelpunkt stand die Gestaltung eines sogenannten „Demokratier“ – eines fantasievollen Wesens, das demokratische Grundprinzipien verkörpert.

Ein besonders gelungenes Beispiel ist „Bunti“ aus der Klasse 3c. Dieses kreative Wesen verfügt über große Ohren, um allen Meinungen aufmerksam zuzuhören, sowie über viele Augen, um niemanden zu übersehen. Mit Kufen und einem Teleporter ist Bunti jederzeit schnell zur Stelle, wenn Demokratie Unterstützung braucht. Ein integrierter Tisch dient dazu, Ideen festzuhalten und gemeinsame Entscheidungen zu dokumentieren. So wird auf anschauliche Weise deutlich: Demokratie lebt vom Zuhören, vom Hinschauen und vom gemeinsamen Handeln.

Für ihren Beitrag wurden Matthias, Libel, Amilia und Liana aus der Klasse 3c mit einem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet. Beim „Fest der Demokratie“ in Oberursel nahmen sie ihren Preis in Höhe von 300 Euro persönlich entgegen.

Die Teilnahme am Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und kreativ sich Kinder bereits in jungen Jahren mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen können.

12.05.26

Besuch des Blindenhundes ZACK

Im Rahmen des Themas „Sinne“ bekam der Jahrgang 2 Besuch von Anja Posselt und ihrem Blindenhund Zack. Die Kinder bekamen dabei

einen anschaulichen Einblick in das Leben eines Menschen, bei dem ein Sinn eingeschränkt ist oder ganz fehlt. Anschaulich und kindgerecht erklärte Anja Posselt, wie ihr Alltag aussieht und welche wichtigen Aufgaben ihr Blindenhund übernimmt.

Ein herzliches Dankeschön an den Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e. V. (BSBH) für die Zusendung der Unterrichtsmaterialien

sowie für den Besuch und die wertvolle Unterstützung im Unterricht.

06.05.26

Bau eines Hochbeetes

Das Hochbeet wurde von der Klasse 9R im Rahmen des Werkunterrichts zusammengebaut und zum Grundschulhof getragen.

Die Kinder der Hühner und Umwelt AG haben das Beet bereits vor den Osterferien mit Ästen vorbereitet. In den letzten Wochen konnte der Kompost aus dem letzten Jahr eingefüllt werden - viele Schippen Erde sind zusammengekommen!

Ein großes Dankeschön an die Baumschule Schumann für die gespendete Pflanzerde.

Die gesäten Tomaten sind bald so weit dort eingeplant zu werden.

Und der Dünger? Kommt direkt von unseren Hühnern.

06.05.26

Studienfahrt nach Krakau: Geschichte hautnah erlebt

Eine Gruppe von Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Hünfelden unternahm vom 13. bis 17. April 2026 mit den Lehrerinnen Frau Noll und Frau Birkenfeld eine eindrucksvolle Studienfahrt nach Polen. Ziel der Reise war die Stadt Krakau sowie deren Umgebung – ein Ort, an dem Geschichte auf besondere Weise erfahrbar wird.

Die Fahrt wurde im Unterricht in sechs vorbereitenden Stunden intensiv begleitet und zudem von der Hessischen Europaschule finanziell unterstützt.

Untergebracht war die Gruppe in einem Hotel in Oświęcim, unweit der historischen Stätten. Bereits zu Beginn erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Altstadt von Krakau im Rahmen einer ausführlichen Stadtführung. Dabei erhielten sie nicht nur Einblicke in die bewegte Geschichte der Stadt, sondern lernten auch das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz kennen. Dieses entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem bedeutenden kulturellen und religiösen Zentrum des jüdischen Lebens in Polen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise lag auf der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Am Plac Bohaterów Getta wurde der Opfer des Krakauer Ghettos gedacht. Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Apotheke „Unter dem Adler“, die von Tadeusz Pankiewicz geführt wurde. Durch seinen mutigen Einsatz konnte er zahlreichen jüdischen Bewohnern helfen und Leben retten. Die Ausstellung vor Ort machte die Schicksale der Menschen im Ghetto auf bewegende Weise greifbar.

Im Anschluss führte ein Rundgang durch das ehemalige Ghetto bis zum Gelände des früheren Konzentrationslagers Plaszow. Das Lager, zunächst 1942 als Zwangsarbeitslager errichtet und 1944 in ein Konzentrationslager umgewandelt, entstand auf dem Gelände jüdischer Friedhöfe. Bis zu 35.000 Menschen – vor allem Juden, aber auch Polen und Roma – waren dort unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert. Tausende wurden Opfer von Gewalt und Massenhinrichtungen. Bekannt wurde Plaszow auch durch den Film Schindlers Liste, der die grausamen Verhältnisse unter dem Lagerkommandanten Amon Göth eindrücklich darstellt.

Ein besonders bewegender Programmpunkt war der Besuch der ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau am Donnerstag. Die Führung über das Gelände konfrontierte die Schülerinnen und Schüler mit den Dimensionen der

nationalsozialistischen Verbrechen und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

Neben dem historischen Programm blieb auch Zeit, Krakau eigenständig zu erkunden und persönliche Eindrücke von der Stadt zu sammeln.

Die Studienfahrt bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Geschichte nicht nur aus dem Schulbuch zu lernen, sondern an authentischen Orten zu erleben. Viele Teilnehmende zeigten sich tief bewegt und nahmen neue Perspektiven und ein gestärktes Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur mit nach Hause.

06.05.26

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Europaschulprojekt – Interreligiöses Lernen

Was feiern Christen an Ostern? – Warum stellen Menschen einen Stiefel vor die Tür? – Warum fasten Muslime im Fastenmonat Ramadan?

Diese und andere Fragen beschäftigen unsere Schülerinnen und Schüler seit Jahresbeginn in den Religions- und Ethikkursen. Dabei konnten sie schon viel Neues von unseren Mitschülern erfahren. Begleitet wird das Projekt von Bilderbüchern, ergänzendem Material und einem gestalteten Kalender. Dieser wechselt monatlich und enthält die wichtigsten Feste und Feiertage, die in unserer Schulgemeinde gefeiert werden.

Das Projekt wurde gefördert durch die Mittel der Hessischen Europaschulen!

26.04.26

Lesescouts begeistern Erstklässler

Vor den Osterferien wartete ein besonderer Lesespaß auf die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen: Fünf Lesescouts hatten die Geschichte „Pollys Piratenparty“ von Matthias Weinert vorbereitet und lasen sie in Teams in den Klassen vor. Dazu zeigten sie die fröhlich- frechen Bilder aus dem Kinderbuch. Ein Schüler war so begeistert, dass er die Geschichte am liebsten gleich noch mal hören wollte. In dem Kinderbuch geht es darum, dass das Mädchen Polly die Piraten, die im Ort vor Anker liegen, zu seinem Geburtstag einlädt. Am liebsten

wären diese vor Freude gleich losgestürmt, doch der Bordkakadu weiß, was sich gehört. Und so müssen sie sich erst waschen, ordentlich anziehen und ein Geschenk besorgen. Doch Polly hat ganz andere Vorstellungen, davon, wie Piraten auszusehen haben…


Die Lesescouts Paulina, Mia, Johanna, Fabian, Jensen und Samuel zeigten erneut ihr Können, wenn es um gutes und betontes Vorlesen geht und sind damit auch Lesevorbilder für die Grundschülerinnen und Grundschüler.

14.04.26

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Besuch des Hochbehälters und Tiefbrunnens in Dauborn

Der Jahrgang 4 unserer Schule unternahm einen Ausflug zum Tiefbrunnen und Hochbehälter in Dauborn. Zu Fuß machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg, um mehr über die Wasserversorgung in der Gemeinde zu erfahren.

Vor Ort konnten sie sehen, wie Grundwasser gewonnen und aufbereitet wird. Außerdem erhielten sie einen Einblick in den Hochbehälter, in dem das aufbereitete Wasser gespeichert wird. Die Kinder hatten dabei die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen und mehr über den Weg unseres

Trinkwassers zu lernen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitarbeitenden, die sich Zeit genommen haben, alles zu erklären und diesen interessanten Einblick ermöglicht haben.

27.03.26

Sozialkompetenztraining

Der Jahrgang 3 unserer Schule hat kürzlich am Sozialkompetenztraining mit Dietmar Lietz teilgenommen. In verschiedenen Einheiten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler daran, ihre Zusammenarbeit als Klassenteam zu stärken.

Im Mittelpunkt stand ein Teamtraining, bei dem die Kinder gemeinsam Ziele für ihr Klassenteam formulierten. Durch Rollenspiele, Bewegungs- und Kommunikationsspiele sowie Gruppen-gespräche konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Situationen erproben und

gemeinsam reflektieren.

Durch diese vielfältigen Aufgaben konnten wichtige Ziele erreicht werden: Die Kinder stärkten ihr Selbstvertrauen und ihre positive Selbsteinschätzung. Außerdem übten sie, klar miteinander zu kommunizieren, Konflikte konstruktiv zu lösen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahrzunehmen.

27.03.26

Abschied von Ulla Wiemann

Mit dem Eintritt in den Ruhestand verabschiedet sich unsere Schule von Ulla Wiemann, die über viele Jahre hinweg das Schulleben entscheidend mitgeprägt hat.

Mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herz begleitete sie Generationen von Schülerinnen und Schülern.

Kollegium und Schulleitung danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, schöne Reisen und viele erfüllende Momente.

06.02.26

Zoobesuch der 5. Klassen

Bei Schnee und Eis besuchten die 5. Klassen den Zoo in Frankfurt. Doch auch bei den kalten Temperaturen lohnte sich der Besuch, da viele Tiere aktiver waren als im Sommer bei Hitze. Im Exotarium ging es darum, viele Fragen zu den exotischen Bewohnern zu beantworten und so etwas über Fische, Amphibien und Reptilien zu lernen.

Aber auch die Säugetiere kamen nicht zu kurz. Vor allem die Menschenaffen begeisterten die Schülerinnen und Schüler. So verging die Zeit wie im Flug.

Der Ausflug in den Zoo ist fester Bestandteil des Biologieunterrichts und ermöglicht den Fünftklässlern vielfältige Einblicke in Lebensweise und Verhalten der Wirbeltiere.

06.02.26

Tischtennis hautnah: Schnupperkurs für die 3. Klassen

Ein besonderes sportliches Erlebnis durften die Kinder des 3. Jahrgangs am 16.01.2026 erleben:

Der TSV Heringen besuchte unsere Schule und bot einen mitreißenden Schnupperkurs im Tischtennis an.

Herr Sterkel und zwei seiner Kollegen führten die Kinder durch den abwechslungsreichen Tag. Zunächst gab es eine theoretische Einführung, in der kindgerecht gezeigt wurde, wie man einen Tischtennisschläger richtig hält. Danach durften die Kinder selbst die Schläger ausprobieren und

ein erstes Ballgefühl entwickeln.

Anschließend durchliefen die Kinder mehrere Stationen, die Spaß, Freude und Begeisterung am Tischtennissport weckten, wie zum Beispiel das Luftballon-Tennis oder das Duell gegen die Ballmaschine. Die Betreuer begleiteten die Schülerinnen und Schüler kindernah und motivierend, sodass am Ende alle mit Begeisterung vom Schnupperkurs schwärmten.


Für alle, die weiter Interesse haben: Der TSV Heringen bietet Kurse ab 5 Jahren an – dienstags von 17:30 – 19:00 Uhr (Teamplayer ab 19:30 Uhr) in der Turnhalle Heringen. Zudem findet am 07.02.2026 ein toller Wettbewerb für Anfänger statt.

Wir bedanken uns herzlich beim TSV Heringen für die professionelle Betreuung und die gute Zusammenarbeit.

26.01.26

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Spannendes Völkerballturnier der 4. Klassen – 4b siegt!

Mit großer Begeisterung fand am 16.01.2026 unser Völkerballturnier statt – ein sportlicher Höhepunkt für die 4. Klassen!

Die Veranstaltung wurde von Claudia Rating geplant und von Nicole Horst federführend durchgeführt, tatkräftig unterstützt durch Franziska Neu und Jannis Otten. Alle 4. Klassen traten in ihren jeweiligen Teamfarben gegeneinander an. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf voller fairer Duelle. Letztlich setzte sich die Klasse 4b als Siegerklasse durch – herzlichen Glückwunsch! Da die anderen Klassen (4a, 4c und 4d) ebenfalls starke Leistungen gezeigt haben und punktgleich waren, landeten sie gemeinsam auf dem zweiten Platz. Wir sind stolz auf den Teamgeist unserer Schülerinnen und Schüler.

Für die erfolgreiche Klasse 4b geht es nun weiter: Am 04.02.2026 steht der nächste große Regionalentscheid im Völkerball im Landkreis Limburg-Weilburg an – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu weiterführenden sportlichen Wettbewerben in der Region.

Wir wünschen der Klasse 4b viel Erfolg und drücken die Daumen für den anstehenden Entscheid!

26.01.26

Einblick in die Welt der Teilchenphysik

Im Dezember 2025 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 10. Gymnasialklasse der Freiherr-vom-Stein-Schule eine spannende Exkursion zum Schülerlabor Radioaktivität der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ziel des Besuchs war es, theoretisches Wissen aus dem Physikunterricht praktisch anzuwenden und einen authentischen Einblick in naturwissenschaftliche Forschung zu erhalten.

Im Mittelpunkt des Experimentiertages standen Zählrohrexperimente, die an insgesamt neun identischen Experimentiersets durchgeführt wurden. Mithilfe eines Ra-226-Strahlerstifts untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Eigenschaften radioaktiver Strahlung und sammelten wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Messgeräten. Ein besonderes Highlight war der Bau einer Nebelkammer, in der Alpha- und Betastrahlen direkt beobachtet werden konnten – ein eindrucksvolles Erlebnis, das die unsichtbare Welt der Strahlung sichtbar machte.

Darüber hinaus besuchten die Lerngruppen die Experimentierhalle des Instituts und erhielten erste Eindrücke von moderner naturwissenschaftlicher Arbeit, unter anderem mit Teilchenbeschleunigern.

Auch ein Abstecher ins „Café Physik“, einen beliebten Treffpunkt an der Universität, durfte nicht fehlen und rundete den Besuch in entspannter Atmosphäre ab.

Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Physiklehrerinnen Nora Weckbecker und Anja Weier sowie von den Chemielehrkräften Katja Stahlhofen und Jürgen Kneipper. Inhaltlich waren die Jugendlichen im Vorfeld im Physikunterricht gezielt auf den Projekttag vorbereitet worden. Dadurch verfügten sie bereits über ein breites Basiswissen, das sie während der Experimente erfolgreich anwenden konnten.

Der Besuch des Schülerlabors erwies sich für alle Beteiligten als gewinnbringende Erfahrung und weckte bei vielen Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Interesse an Physik und naturwissenschaftlicher Forschung.

18.01.26

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Vorlesewettbewerb 2025 - Klassensiegerinnen und -sieger begeistern Publikum beim Schulentscheid

Am 03. Dezember 2025 fand an unserer Schule der diesjährige Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs statt. Schon zu Beginn war die Spannung groß: „Wer würde in diesem Jahr den Sieg davontragen?“

Nach den zuvor durchgeführten Klassenentscheiden hatten sich sechs Klassensiegerinnen und Klassensieger für das Finale qualifiziert: Semih Katirci (6Hb), Leni Hofmann (6Ra), Emily Filatov (6Rb), Isabel Bidmalek (6Rc), Lina Gonçalves de Carvalho (6Ga) und Jonathan Dick

(6Gb). Vor der Jury, bestehend aus Frau Eckhardt (Schulleitungsmitglied), Frau Nitsch (Vertreterin des Fördervereins), Frau Mintgen und Herrn Werner (Vertretung des Deutschkollegiums), stellten sie ihre Lesekunst unter Beweis und nahmen sie mit auf eine spannende Reise durch unterschiedliche Welten der Kinder- und Jugendliteratur.

Die Finalistinnen und Finalisten verstanden es, mit Stimme, Tempo und Ausdruck die Stimmungen der jeweiligen Bücher einzufangen und ihre Zuhörer mitzunehmen. So wurde, um nur einige Beispiele zu nennen, die Detektivgeschichte „Der Fremde auf dem Dachboden“ von Leanne Lukas so lebhaft vorgelesen, dass man die geheimnisvolle Atmosphäre des Dachbodens förmlich spüren konnte und die Passage aus „Ein Mädchen namens Willow“ von Sabine Bohlmann ebenso fesseln dargelegt, sodass das Publikum in eine magische und zugleich warmherzig erzählte Geschichte über ein mutiges Mädchen eintauchen konnte.

Wie in jedem Jahr bestand der Wettbewerb aus zwei Teilen: Zunächst präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihren selbstgewählten Text. Anschließend sollten sie ihr Können an einem Fremdtext unter Beweis stellen. Gerade dieser zweite Teil zeigte, wie sicher und flexibel die Vorlesenden im Umgang mit Sprache und Texten sind.

Demnach hatte es die Jury in diesem Jahr besonders schwer, eine Entscheidung zu treffen.

Aufgrund der hohen Qualität der Vorträge gaben Feinheiten im Lesetempo, in der Betonung und Ausdruckskraft schließlich den Ausschlag.


Zur Schulsiegerin 2025 wurde Lina Gonçalves de Carvalho (6Ga) gekürt. Sie wird unsere Schule beim Kreisentscheid vertreten. Wir gratulieren ihr herzlich und drücken fest die Daumen! Glückwünsche gehen auch an die Siegerin und den Sieger der beiden anderen Schulzweige – Leni Hofmann (6Ra) und Semih Katirci (6Hb). Als Anerkennung für ihre Leistungen erhielten alle Ausgezeichneten einen Gutschein für die Buchhandlung Buch & Wein in Kirberg – möglich gemacht durch die Spende des Fördervereins. Dafür sagen wir herzlichen Dank. Der Vorlesewettbewerb 2025 hat erneut gezeigt, wie viel Freude das Lesen bereitet und welch beeindruckendes Engagement in unseren Klassen steckt. Unser Dank gilt allen Beteiligten, den beteiligten Klassen, der Jury und natürlich den mutigen Vorleserinnen und Vorlesern.

Es war ein gelungener Vormittag, der Lust auf viele weitere Geschichten gemacht hat.

11.01.26