Steffen Laßmann als neuer kommissarisch beauftragter Schulleiter der Freiherr- vom-Stein-Schule eingeführt

Steffen Laßmann ist offiziell als neuer kommissarisch beauftragter Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule eingeführt worden.

Im Rahmen einer Feierstunde begrüßten ihn Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinde, des Kollegiums, der Schülervertretung, des Schulelternbeirats sowie der schulfachlichen Aufsicht in seinem neuen Amt. Der Leitende Schulamtsdirektor Dirk Fredl betonte: „Die Werte

der Europaschule und die Haltung und das Führungsverständnis von Herrn Laßmann werden eine starke Basis für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Schule bilden.“

In seiner Antrittsrede machte Laßmann deutlich, dass er die Aufgabe mit Dankbarkeit, Respekt und Freude übernimmt. Schule beschrieb er als einen Ort gemeinsamer Verantwortung, an dem Orientierung, klare Ziele und verlässliche Zusammenarbeit wichtig seien. Gerade als Kooperative Gesamtschule habe die Freiherr-vom-Stein-Schule die besondere Aufgabe, unterschiedliche Bildungswege zu eröffnen, junge Menschen individuell zu begleiten und Gemeinschaft erfahrbar zu machen.

Ein besonderer Dank galt dem Kollegium, dem Schulleitungsteam sowie Frau Kurzius-Beuster, die die Leitung der Schule über viele Monate hinweg vollumfänglich übernommen hatte. Zugleich gab Laßmann persönliche Einblicke in seinen beruflichen Weg. Er studierte Mathematik und Arbeitslehre für das Lehramt an Haupt- und Realschulen und war in verschiedenen schulischen Funktionen tätig.

Zuletzt leitete er an der Hessischen Lehrkräfteakademie das Dezernat Führungskräfteentwicklung. Weitere Erfahrungen sammelte er unter anderem im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie am Staatlichen Schulamt in Weilburg. Berufsbegleitend absolvierte er zudem einen Masterstudiengang im Schulmanagement.

Trotz dieser vielfältigen Stationen betonte Laßmann, dass das Herz von Schule immer vor Ort schlage: im Unterricht, auf den Fluren, in Gesprächen und im täglichen Miteinander. Leitung verstehe er nicht als „Ansage von oben“, sondern als Aufgabe, Orientierung zu geben, Verantwortung zu teilen und gemeinsam gute Rahmenbedingungen für Lernen und Entwicklung zu schaffen.

Für die kommenden Monate kündigte der neue Schulleiter an, zunächst viel zuhören, wahrnehmen und verstehen zu wollen. Den sehr guten Ruf der Freiherr-vom-Stein- Schule sehe er in seinen ersten Eindrücken bestätigt: durch ein engagiertes Kollegium, eine vielfältige Schülerschaft, verbundene Eltern und ein Umfeld, das Schule als wichtigen Ort des Gemeinwesens begreife.

Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit sieht Laßmann in einer guten Lehr- und Lernkultur, einer respektvollen Schulkultur, individueller Förderung, Medienbildung und Digitalisierung sowie in der engen Zusammenarbeit mit Eltern, Schulträger, Gemeinde und außerschulischen Partnern. Im Zentrum stehe dabei stets der Unterricht und die Frage, wie Leistungsbereitschaft gefördert und zugleich Unterstützung gegeben werden könne.Zum Abschluss lud Laßmann die gesamte Schulgemeinde ein, den kommenden Weg gemeinsam zu gestalten. Mit seiner Einführung beginnt an der Freiherr-vom- Stein-Schule ein neuer Abschnitt, der von Kontinuität, Dialog und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein soll.

21.05.26

„Politik zum Anfassen“ an der Freiherr-vom-Stein-Schule – Bundestagsabgeordnete Ayşe Asar im Dialog mit den neunten Klassen des Gymnasialzweiges

Hünfelden-Dauborn (FiBe). „Politik zum Anfassen“ erlebten die neunten Gymnasialklassen der Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Ayşe Asar (Bündnis 90/Die Grünen). Die Politikerin ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Sprecherin der Grünen-Fraktion für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Zu Gast an der Europaschule in ihrem Wahlkreis stellte sie sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Bereits in ihren Begrüßungsworten hatte die kommissarische Schulleiterin Babett Kurzius- Beuster das große Interesse der Jugendlichen hervorgehoben. Dieses bestätigte sich schnell:

Asar zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Fragen, die die Klassen im Politik- und Wirtschaftsunterricht gemeinsam mit ihren Lehrkräften Carina Gey und Bettina Fister vorbereitet hatten.

In zwei Unterrichtsstunden vollführten die Neuntklässler mit Asar einen thematischen Rundumschlag von ihrem Alltag als Abgeordnete über Deutschlands Rolle in Europa und der Raumfahrt bis hin zu Klima- und Bildungspolitik.

„Der Schwerpunkt auf kommunikativen Fähigkeiten, Kreativität und kritischem Denken erfordert, Schule und Ausbildung komplett neu zu denken“, äußerte Asar, die selbst ehemalige Hochschulrektorin und studierte Juristin ist, zu den kommenden Herausforderungen im

Umgang mit Künstlicher Intelligenz an Schulen. Nach ihrer Einschätzung verändere KI Studien- und Berufsbilder so massiv, dass diese umstrukturiert werden müssten. Vieles von dem, was sie in ihrem Jurastudium noch hätte lernen müssen, erledige heute schon die KI. Sie habe auch großen Einfluss auf die Berufswelt, in die die Jugendlichen eintreten würden: „Es wird nicht mehr so sein, dass man einen Beruf 40 Jahre lang ausübt. Man wird flexibler sein und sich öfter umorientieren müssen“.

Trotzdem würde sie persönlich sich wieder für ein Jurastudium entscheiden, da ihr Recht und Gerechtigkeit besondere Anliegen seien. Dazu motiviert und tief getroffen hätten sie als Jugendliche die Brandanschläge auf Wohnhäuser türkischer Familien in Mölln 1992. Bei dem

rechtsradikal motivierten Anschlag waren drei Menschen gestorben, unter anderem ein Mädchen mit gleichem Vornamen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten dies auf ihrer Homepage bereits recherchiert und fragten nach, ob dadurch ihr politisches Interesse geweckt worden sei. „Ich habe da noch weniger in Richtung Politik gedacht, eher in Richtung Jura“, erinnerte sich Asar. Für sie sei jedoch klar

gewesen, dass man etwas tun müsse. Mehr denn je wünsche sie sich heute, dass Migration in ihrer Vielfalt als Chance begriffen werde.

Asars spontaner Besuch erwies sich als Kontrastprogramm zur Schilderung ihres Alltags als Abgeordnete im Bundestag, nach dem die Neuntklässler sie ebenfalls befragten. Oftmals erlebe sie diesen als zu starres Korsett.

Als Beispiel nannte sie auf die Frage nach ihrer größten Überraschung bei Antritt im Bundestag vor einem Jahr die Arbeit in den Plenarausschüssen: „Ich hätte gedacht, es geht darum, die Sachverständigen anzuhören und darum zu ringen, welche Lösung die beste ist.“ Tatsächlich seien aber weder die Abläufe noch die Positionen der meisten Bundestagsmitglieder wirklich flexibel, es gehe mehr um Parteipolitik. „Es gibt nur sehr wenige Formate, wo man wirklich miteinander ringt, diskutiert und gemeinsam schaut: wie bekommen wir unser Land nach vorne“, bedauerte sie.

Ernsthaft und auf Augenhöhe stellte sie sich auch kritischen Nachfragen, zum Beispiel hinsichtlich grüner Energie- und Wirtschaftspolitik oder dem Bau von Förderschulen. Es sei der Job der Politiker, das nachvollziehbar zu erklären: „Unsere Verantwortung ist zu zeigen, dass wir Politik machen, die das Leben der Menschen besser macht, das Land besser macht, dass weder Schulen noch Straßen bröckeln und die Menschen sich das Leben in diesem Land überhaupt leisten können. Das macht mir Sorgen, denn ihr seid die Generation, die das tragen muss.“

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten war zustandegekommen bei Vorbereitungsarbeiten von Klassenlehrerin Katja Stahlhofen (9Ga) für die Abschlussfahrt der Klassen nach Berlin im nächsten Jahr. Dort sollen die Jugendlichen den Bundestag nicht nur besichtigen, sondern über

Kontakt zu Abgeordneten aktiv erleben. Nach Stahlhofens Anfrage im Bundestag hatte Asar schon drei Tage später kurzentschlossen ihren Besuch in der Europaschule angekündigt, um die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld kennenzulernen.

Beim Gegenbesuch im nächsten Jahr erhalten die Neuntklässler nun die Möglichkeit, den Bundestag hautnah zu erleben und den Dialog mit der Abgeordneten fortzusetzen.

18.05.26

Erfolgreiche Teilnahme am Demokratie-Projekt „Das Demokratier“

Im Rahmen des Projekts „Das Demokratier“ des Hochtaunuskreises setzten sich Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule kreativ und altersgerecht mit dem Thema Demokratie auseinander. Ziel des Projekts ist es, Kindern einen spielerischen Zugang zu demokratischen Werten wie Mitbestimmung, Vielfalt und respektvollem Miteinander zu ermöglichen.

Unter der Leitung von Verena Hahn und Franziska Rittweger nahmen die Klassen 3b und 3c an dem Wettbewerb teil. Auch Emilia Meudt aus der Klasse 4a beteiligte sich mit einem eigenen Beitrag. Im Mittelpunkt stand die Gestaltung eines sogenannten „Demokratier“ – eines fantasievollen Wesens, das demokratische Grundprinzipien verkörpert.

Ein besonders gelungenes Beispiel ist „Bunti“ aus der Klasse 3c. Dieses kreative Wesen verfügt über große Ohren, um allen Meinungen aufmerksam zuzuhören, sowie über viele Augen, um niemanden zu übersehen. Mit Kufen und einem Teleporter ist Bunti jederzeit schnell zur Stelle, wenn Demokratie Unterstützung braucht. Ein integrierter Tisch dient dazu, Ideen festzuhalten und gemeinsame Entscheidungen zu dokumentieren. So wird auf anschauliche Weise deutlich: Demokratie lebt vom Zuhören, vom Hinschauen und vom gemeinsamen Handeln.

Für ihren Beitrag wurden Matthias, Libel, Amilia und Liana aus der Klasse 3c mit einem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet. Beim „Fest der Demokratie“ in Oberursel nahmen sie ihren Preis in Höhe von 300 Euro persönlich entgegen.

Die Teilnahme am Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und kreativ sich Kinder bereits in jungen Jahren mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen können.

12.05.26

Besuch des Blindenhundes ZACK

Im Rahmen des Themas „Sinne“ bekam der Jahrgang 2 Besuch von Anja Posselt und ihrem Blindenhund Zack. Die Kinder bekamen dabei

einen anschaulichen Einblick in das Leben eines Menschen, bei dem ein Sinn eingeschränkt ist oder ganz fehlt. Anschaulich und kindgerecht erklärte Anja Posselt, wie ihr Alltag aussieht und welche wichtigen Aufgaben ihr Blindenhund übernimmt.

Ein herzliches Dankeschön an den Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e. V. (BSBH) für die Zusendung der Unterrichtsmaterialien

sowie für den Besuch und die wertvolle Unterstützung im Unterricht.

06.05.26

Bau eines Hochbeetes

Das Hochbeet wurde von der Klasse 9R im Rahmen des Werkunterrichts zusammengebaut und zum Grundschulhof getragen.

Die Kinder der Hühner und Umwelt AG haben das Beet bereits vor den Osterferien mit Ästen vorbereitet. In den letzten Wochen konnte der Kompost aus dem letzten Jahr eingefüllt werden - viele Schippen Erde sind zusammengekommen!

Ein großes Dankeschön an die Baumschule Schumann für die gespendete Pflanzerde.

Die gesäten Tomaten sind bald so weit dort eingeplant zu werden.

Und der Dünger? Kommt direkt von unseren Hühnern.

06.05.26

Studienfahrt nach Krakau: Geschichte hautnah erlebt

Eine Gruppe von Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Hünfelden unternahm vom 13. bis 17. April 2026 mit den Lehrerinnen Frau Noll und Frau Birkenfeld eine eindrucksvolle Studienfahrt nach Polen. Ziel der Reise war die Stadt Krakau sowie deren Umgebung – ein Ort, an dem Geschichte auf besondere Weise erfahrbar wird.

Die Fahrt wurde im Unterricht in sechs vorbereitenden Stunden intensiv begleitet und zudem von der Hessischen Europaschule finanziell unterstützt.

Untergebracht war die Gruppe in einem Hotel in Oświęcim, unweit der historischen Stätten. Bereits zu Beginn erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Altstadt von Krakau im Rahmen einer ausführlichen Stadtführung. Dabei erhielten sie nicht nur Einblicke in die bewegte Geschichte der Stadt, sondern lernten auch das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz kennen. Dieses entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem bedeutenden kulturellen und religiösen Zentrum des jüdischen Lebens in Polen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise lag auf der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Am Plac Bohaterów Getta wurde der Opfer des Krakauer Ghettos gedacht. Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Apotheke „Unter dem Adler“, die von Tadeusz Pankiewicz geführt wurde. Durch seinen mutigen Einsatz konnte er zahlreichen jüdischen Bewohnern helfen und Leben retten. Die Ausstellung vor Ort machte die Schicksale der Menschen im Ghetto auf bewegende Weise greifbar.

Im Anschluss führte ein Rundgang durch das ehemalige Ghetto bis zum Gelände des früheren Konzentrationslagers Plaszow. Das Lager, zunächst 1942 als Zwangsarbeitslager errichtet und 1944 in ein Konzentrationslager umgewandelt, entstand auf dem Gelände jüdischer Friedhöfe. Bis zu 35.000 Menschen – vor allem Juden, aber auch Polen und Roma – waren dort unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert. Tausende wurden Opfer von Gewalt und Massenhinrichtungen. Bekannt wurde Plaszow auch durch den Film Schindlers Liste, der die grausamen Verhältnisse unter dem Lagerkommandanten Amon Göth eindrücklich darstellt.

Ein besonders bewegender Programmpunkt war der Besuch der ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau am Donnerstag. Die Führung über das Gelände konfrontierte die Schülerinnen und Schüler mit den Dimensionen der

nationalsozialistischen Verbrechen und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

Neben dem historischen Programm blieb auch Zeit, Krakau eigenständig zu erkunden und persönliche Eindrücke von der Stadt zu sammeln.

Die Studienfahrt bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Geschichte nicht nur aus dem Schulbuch zu lernen, sondern an authentischen Orten zu erleben. Viele Teilnehmende zeigten sich tief bewegt und nahmen neue Perspektiven und ein gestärktes Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur mit nach Hause.

06.05.26

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Europaschulprojekt – Interreligiöses Lernen

Was feiern Christen an Ostern? – Warum stellen Menschen einen Stiefel vor die Tür? – Warum fasten Muslime im Fastenmonat Ramadan?

Diese und andere Fragen beschäftigen unsere Schülerinnen und Schüler seit Jahresbeginn in den Religions- und Ethikkursen. Dabei konnten sie schon viel Neues von unseren Mitschülern erfahren. Begleitet wird das Projekt von Bilderbüchern, ergänzendem Material und einem gestalteten Kalender. Dieser wechselt monatlich und enthält die wichtigsten Feste und Feiertage, die in unserer Schulgemeinde gefeiert werden.

Das Projekt wurde gefördert durch die Mittel der Hessischen Europaschulen!

26.04.26

Lesescouts begeistern Erstklässler

Vor den Osterferien wartete ein besonderer Lesespaß auf die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen: Fünf Lesescouts hatten die Geschichte „Pollys Piratenparty“ von Matthias Weinert vorbereitet und lasen sie in Teams in den Klassen vor. Dazu zeigten sie die fröhlich- frechen Bilder aus dem Kinderbuch. Ein Schüler war so begeistert, dass er die Geschichte am liebsten gleich noch mal hören wollte. In dem Kinderbuch geht es darum, dass das Mädchen Polly die Piraten, die im Ort vor Anker liegen, zu seinem Geburtstag einlädt. Am liebsten

wären diese vor Freude gleich losgestürmt, doch der Bordkakadu weiß, was sich gehört. Und so müssen sie sich erst waschen, ordentlich anziehen und ein Geschenk besorgen. Doch Polly hat ganz andere Vorstellungen, davon, wie Piraten auszusehen haben…


Die Lesescouts Paulina, Mia, Johanna, Fabian, Jensen und Samuel zeigten erneut ihr Können, wenn es um gutes und betontes Vorlesen geht und sind damit auch Lesevorbilder für die Grundschülerinnen und Grundschüler.

14.04.26

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Besuch des Hochbehälters und Tiefbrunnens in Dauborn

Der Jahrgang 4 unserer Schule unternahm einen Ausflug zum Tiefbrunnen und Hochbehälter in Dauborn. Zu Fuß machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg, um mehr über die Wasserversorgung in der Gemeinde zu erfahren.

Vor Ort konnten sie sehen, wie Grundwasser gewonnen und aufbereitet wird. Außerdem erhielten sie einen Einblick in den Hochbehälter, in dem das aufbereitete Wasser gespeichert wird. Die Kinder hatten dabei die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen und mehr über den Weg unseres

Trinkwassers zu lernen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitarbeitenden, die sich Zeit genommen haben, alles zu erklären und diesen interessanten Einblick ermöglicht haben.

27.03.26

Sozialkompetenztraining

Der Jahrgang 3 unserer Schule hat kürzlich am Sozialkompetenztraining mit Dietmar Lietz teilgenommen. In verschiedenen Einheiten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler daran, ihre Zusammenarbeit als Klassenteam zu stärken.

Im Mittelpunkt stand ein Teamtraining, bei dem die Kinder gemeinsam Ziele für ihr Klassenteam formulierten. Durch Rollenspiele, Bewegungs- und Kommunikationsspiele sowie Gruppen-gespräche konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Situationen erproben und

gemeinsam reflektieren.

Durch diese vielfältigen Aufgaben konnten wichtige Ziele erreicht werden: Die Kinder stärkten ihr Selbstvertrauen und ihre positive Selbsteinschätzung. Außerdem übten sie, klar miteinander zu kommunizieren, Konflikte konstruktiv zu lösen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler wertschätzend wahrzunehmen.

27.03.26

Abschied von Ulla Wiemann

Mit dem Eintritt in den Ruhestand verabschiedet sich unsere Schule von Ulla Wiemann, die über viele Jahre hinweg das Schulleben entscheidend mitgeprägt hat.

Mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herz begleitete sie Generationen von Schülerinnen und Schülern.

Kollegium und Schulleitung danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, schöne Reisen und viele erfüllende Momente.

06.02.26

Zoobesuch der 5. Klassen

Bei Schnee und Eis besuchten die 5. Klassen den Zoo in Frankfurt. Doch auch bei den kalten Temperaturen lohnte sich der Besuch, da viele Tiere aktiver waren als im Sommer bei Hitze. Im Exotarium ging es darum, viele Fragen zu den exotischen Bewohnern zu beantworten und so etwas über Fische, Amphibien und Reptilien zu lernen.

Aber auch die Säugetiere kamen nicht zu kurz. Vor allem die Menschenaffen begeisterten die Schülerinnen und Schüler. So verging die Zeit wie im Flug.

Der Ausflug in den Zoo ist fester Bestandteil des Biologieunterrichts und ermöglicht den Fünftklässlern vielfältige Einblicke in Lebensweise und Verhalten der Wirbeltiere.

06.02.26

Tischtennis hautnah: Schnupperkurs für die 3. Klassen

Ein besonderes sportliches Erlebnis durften die Kinder des 3. Jahrgangs am 16.01.2026 erleben:

Der TSV Heringen besuchte unsere Schule und bot einen mitreißenden Schnupperkurs im Tischtennis an.

Herr Sterkel und zwei seiner Kollegen führten die Kinder durch den abwechslungsreichen Tag. Zunächst gab es eine theoretische Einführung, in der kindgerecht gezeigt wurde, wie man einen Tischtennisschläger richtig hält. Danach durften die Kinder selbst die Schläger ausprobieren und

ein erstes Ballgefühl entwickeln.

Anschließend durchliefen die Kinder mehrere Stationen, die Spaß, Freude und Begeisterung am Tischtennissport weckten, wie zum Beispiel das Luftballon-Tennis oder das Duell gegen die Ballmaschine. Die Betreuer begleiteten die Schülerinnen und Schüler kindernah und motivierend, sodass am Ende alle mit Begeisterung vom Schnupperkurs schwärmten.


Für alle, die weiter Interesse haben: Der TSV Heringen bietet Kurse ab 5 Jahren an – dienstags von 17:30 – 19:00 Uhr (Teamplayer ab 19:30 Uhr) in der Turnhalle Heringen. Zudem findet am 07.02.2026 ein toller Wettbewerb für Anfänger statt.

Wir bedanken uns herzlich beim TSV Heringen für die professionelle Betreuung und die gute Zusammenarbeit.

26.01.26

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Spannendes Völkerballturnier der 4. Klassen – 4b siegt!

Mit großer Begeisterung fand am 16.01.2026 unser Völkerballturnier statt – ein sportlicher Höhepunkt für die 4. Klassen!

Die Veranstaltung wurde von Claudia Rating geplant und von Nicole Horst federführend durchgeführt, tatkräftig unterstützt durch Franziska Neu und Jannis Otten. Alle 4. Klassen traten in ihren jeweiligen Teamfarben gegeneinander an. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf voller fairer Duelle. Letztlich setzte sich die Klasse 4b als Siegerklasse durch – herzlichen Glückwunsch! Da die anderen Klassen (4a, 4c und 4d) ebenfalls starke Leistungen gezeigt haben und punktgleich waren, landeten sie gemeinsam auf dem zweiten Platz. Wir sind stolz auf den Teamgeist unserer Schülerinnen und Schüler.

Für die erfolgreiche Klasse 4b geht es nun weiter: Am 04.02.2026 steht der nächste große Regionalentscheid im Völkerball im Landkreis Limburg-Weilburg an – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu weiterführenden sportlichen Wettbewerben in der Region.

Wir wünschen der Klasse 4b viel Erfolg und drücken die Daumen für den anstehenden Entscheid!

26.01.26

Einblick in die Welt der Teilchenphysik

Im Dezember 2025 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 10. Gymnasialklasse der Freiherr-vom-Stein-Schule eine spannende Exkursion zum Schülerlabor Radioaktivität der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ziel des Besuchs war es, theoretisches Wissen aus dem Physikunterricht praktisch anzuwenden und einen authentischen Einblick in naturwissenschaftliche Forschung zu erhalten.

Im Mittelpunkt des Experimentiertages standen Zählrohrexperimente, die an insgesamt neun identischen Experimentiersets durchgeführt wurden. Mithilfe eines Ra-226-Strahlerstifts untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Eigenschaften radioaktiver Strahlung und sammelten wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Messgeräten. Ein besonderes Highlight war der Bau einer Nebelkammer, in der Alpha- und Betastrahlen direkt beobachtet werden konnten – ein eindrucksvolles Erlebnis, das die unsichtbare Welt der Strahlung sichtbar machte.

Darüber hinaus besuchten die Lerngruppen die Experimentierhalle des Instituts und erhielten erste Eindrücke von moderner naturwissenschaftlicher Arbeit, unter anderem mit Teilchenbeschleunigern.

Auch ein Abstecher ins „Café Physik“, einen beliebten Treffpunkt an der Universität, durfte nicht fehlen und rundete den Besuch in entspannter Atmosphäre ab.

Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Physiklehrerinnen Nora Weckbecker und Anja Weier sowie von den Chemielehrkräften Katja Stahlhofen und Jürgen Kneipper. Inhaltlich waren die Jugendlichen im Vorfeld im Physikunterricht gezielt auf den Projekttag vorbereitet worden. Dadurch verfügten sie bereits über ein breites Basiswissen, das sie während der Experimente erfolgreich anwenden konnten.

Der Besuch des Schülerlabors erwies sich für alle Beteiligten als gewinnbringende Erfahrung und weckte bei vielen Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Interesse an Physik und naturwissenschaftlicher Forschung.

18.01.26

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Vorlesewettbewerb 2025 - Klassensiegerinnen und -sieger begeistern Publikum beim Schulentscheid

Am 03. Dezember 2025 fand an unserer Schule der diesjährige Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs statt. Schon zu Beginn war die Spannung groß: „Wer würde in diesem Jahr den Sieg davontragen?“

Nach den zuvor durchgeführten Klassenentscheiden hatten sich sechs Klassensiegerinnen und Klassensieger für das Finale qualifiziert: Semih Katirci (6Hb), Leni Hofmann (6Ra), Emily Filatov (6Rb), Isabel Bidmalek (6Rc), Lina Gonçalves de Carvalho (6Ga) und Jonathan Dick

(6Gb). Vor der Jury, bestehend aus Frau Eckhardt (Schulleitungsmitglied), Frau Nitsch (Vertreterin des Fördervereins), Frau Mintgen und Herrn Werner (Vertretung des Deutschkollegiums), stellten sie ihre Lesekunst unter Beweis und nahmen sie mit auf eine spannende Reise durch unterschiedliche Welten der Kinder- und Jugendliteratur.

Die Finalistinnen und Finalisten verstanden es, mit Stimme, Tempo und Ausdruck die Stimmungen der jeweiligen Bücher einzufangen und ihre Zuhörer mitzunehmen. So wurde, um nur einige Beispiele zu nennen, die Detektivgeschichte „Der Fremde auf dem Dachboden“ von Leanne Lukas so lebhaft vorgelesen, dass man die geheimnisvolle Atmosphäre des Dachbodens förmlich spüren konnte und die Passage aus „Ein Mädchen namens Willow“ von Sabine Bohlmann ebenso fesseln dargelegt, sodass das Publikum in eine magische und zugleich warmherzig erzählte Geschichte über ein mutiges Mädchen eintauchen konnte.

Wie in jedem Jahr bestand der Wettbewerb aus zwei Teilen: Zunächst präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihren selbstgewählten Text. Anschließend sollten sie ihr Können an einem Fremdtext unter Beweis stellen. Gerade dieser zweite Teil zeigte, wie sicher und flexibel die Vorlesenden im Umgang mit Sprache und Texten sind.

Demnach hatte es die Jury in diesem Jahr besonders schwer, eine Entscheidung zu treffen.

Aufgrund der hohen Qualität der Vorträge gaben Feinheiten im Lesetempo, in der Betonung und Ausdruckskraft schließlich den Ausschlag.


Zur Schulsiegerin 2025 wurde Lina Gonçalves de Carvalho (6Ga) gekürt. Sie wird unsere Schule beim Kreisentscheid vertreten. Wir gratulieren ihr herzlich und drücken fest die Daumen! Glückwünsche gehen auch an die Siegerin und den Sieger der beiden anderen Schulzweige – Leni Hofmann (6Ra) und Semih Katirci (6Hb). Als Anerkennung für ihre Leistungen erhielten alle Ausgezeichneten einen Gutschein für die Buchhandlung Buch & Wein in Kirberg – möglich gemacht durch die Spende des Fördervereins. Dafür sagen wir herzlichen Dank. Der Vorlesewettbewerb 2025 hat erneut gezeigt, wie viel Freude das Lesen bereitet und welch beeindruckendes Engagement in unseren Klassen steckt. Unser Dank gilt allen Beteiligten, den beteiligten Klassen, der Jury und natürlich den mutigen Vorleserinnen und Vorlesern.

Es war ein gelungener Vormittag, der Lust auf viele weitere Geschichten gemacht hat.

11.01.26